36 Prozent der befragten Unternehmen können offene Stellen nicht besetzen, sieben Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Anteil der Unternehmen ohne aktuellen Personalbedarf auf 48 Prozent. Beide Bewegungen sind konjunkturell geprägt.
Nach Branchen zeigt sich ein deutliches Gefälle: In der Bauwirtschaft können 49 Prozent Stellen nicht besetzen, in Industrie und Dienstleistungen jeweils 36 Prozent, im Handel 32 Prozent.
Die Folgen benennen die Unternehmen konkret: 63 Prozent erwarten steigende Arbeitskosten, 55 Prozent eine Mehrbelastung der Belegschaft und 36 Prozent Einschränkungen im eigenen Angebot.
