Gremium des Deutschen Hilfsbundes

Fachkräfterat

Unabhängiges Gremium für Fachkräftesicherung und Bildungspolitik. Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen bringen ihre Praxis in die politische Debatte ein.

Fachkräftesicherung als Auftrag

Der Fachkräfterat macht Fachkräftesicherung zur politischen Aufgabe.

1

Marktproblem

Offene Stellen bleiben unbesetzt, während die Debatte über Fachkräfte geführt wird und selten mit ihnen. Politische Willensbildung erreicht die betriebliche Realität nur gefiltert.
2

Systemlücke

Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik und betriebliche Praxis werden getrennt verhandelt. Entscheidungen entstehen ohne belastbare Rückkopplung aus den Betrieben.
3

Innovationsansatz

Der Fachkräfterat versammelt Fach- und Führungskräfte aus allen Branchen als unabhängiges Gremium und führt deren Praxis strukturiert in die politische Debatte zurück.
4

Umsetzung

Fachgruppen zu Bildung, Digitalisierung, Migration und Wirtschaftskraft erarbeiten Positionen. Ein jährliches Hauptgutachten wird öffentlich vorgelegt.
5

Wirkung

Aus Erfahrung werden Handlungsempfehlungen, aus Empfehlungen Pilotprojekte. Qualifikation und Verantwortung werden politisch wieder sichtbar.
6

Einbettung

Die Geschäftsstelle wird vom Deutschen Hilfsbund getragen. Der Rat selbst arbeitet unabhängig, überparteilich und transparent.

Hintergrund & Struktur

Der deutsche Arbeitsmarkt diskutiert den Fachkräftemangel seit Jahren, überwiegend aus der Perspektive von Verbänden, Kammern und Ministerien. Die Menschen, die Qualifikation täglich anwenden und weitergeben, sind in diesen Prozessen kaum organisiert vertreten.

Der Fachkräfterat schließt diese Lücke. Er versteht sich als strategisches, unabhängiges und dialogorientiertes Gremium, das die Fachkräftesituation in Deutschland und Europa evidenzbasiert und interdisziplinär analysiert. Ziel sind praxistaugliche, wirtschaftlich tragfähige und gesellschaftlich vertretbare Lösungsvorschläge für Fachkräfteentwicklung, -bindung und -qualifizierung.

Geführt wird der Rat von einem Vorsitz mit zwei Stellvertretungen. Vorgesehen sind bis zu 32 weitere Mitglieder aus verschiedenen beruflichen Disziplinen; angestrebt wird eine gleichmäßige sektorale und regionale Verteilung. Diese Zahl beschreibt die Zielgröße im Vollausbau, nicht den aktuellen Stand: Der Rat befindet sich im Aufbau, die Berufungen erfolgen schrittweise. Die Mitgliedschaft ist persönlich und an fachliche Eignung gebunden. In Fachgruppen wird zu Bildung, Digitalisierung, Migration und Wirtschaftskraft gearbeitet.

Der Rat veröffentlicht jährlich ein Hauptgutachten, ergänzt um Sondergutachten, Briefings und Stellungnahmen. Die Geschäftsstelle wird durch den Deutschen Hilfsbund getragen. Die Beschlussfassung bleibt davon unberührt: Der Rat arbeitet unabhängig, überparteilich und unter dem Grundsatz maximaler Transparenz.

Das Gremium in Zahlen

32
Mitglieder (Ziel)

Angestrebte Zielgröße des Plenums im Vollausbau. Die Berufungen erfolgen schrittweise.

Geschäftsordnung vom 4. November 2025

4
Fachgruppen

Bildung, Digitalisierung, Migration und Wirtschaftskraft als ständige Arbeitsstränge.

Geschäftsordnung vom 4. November 2025

1pro Jahr
Hauptgutachten

Öffentliches Positions- und Lösungsgutachten, ergänzt um Sondergutachten und Briefings.

Geschäftsordnung vom 4. November 2025

Mitwirkung

Fachkräftesicherung gemeinsam gestalten

Der Fachkräfterat sucht Persönlichkeiten, die Verantwortung in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft tragen und ihre Praxis in die politische Debatte einbringen wollen.