
Für Politik und Öffentlichkeit
Mehr aus der sozialen Marktwirtschaft holen
Der Deutsche Hilfsbund verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Wirkung, ohne neue Subventionstatbestände zu schaffen. Das entlastet öffentliche Haushalte und stärkt die Träger, die vor Ort arbeiten.
Unsere Position
Vier Überzeugungen, die unsere Arbeit leiten
Wir arbeiten überparteilich und unabhängig. Unsere Positionen entstehen aus der Praxis der Mitgliedsorganisationen und der auditierten Unternehmen.
Prüfung statt Behauptung
Wer als Arbeitgeber gut aufgestellt ist, sollte das nachweisen können. Ein Siegel ist nur so viel wert wie die Prüfung dahinter.
Wirkung statt Maßnahme
Öffentliche Mittel in der Qualifizierung sollten an nachgewiesene Anschlussbeschäftigung gekoppelt sein, nicht an abgeschlossene Kurse.
Kompetenz statt Zertifikat
Wer Verantwortung getragen hat, sollte das anrechnen lassen können. Auch dann, wenn es unbezahlt geschah.
Verantwortung statt Appell
Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung strukturell verankern, brauchen dafür Anerkennung und Sichtbarkeit, nicht neue Berichtspflichten.
Das Modell
Warum das Modell haushaltswirksam ist
Der Deutsche Hilfsbund trägt sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Er prüft Unternehmen auf nachhaltige Fachkräftesicherung und vermittelt Menschen mit Qualifizierungsbedarf gezielt an Unternehmen, die das Audit bestanden haben.
Der haushaltspolitische Effekt liegt auf der Fachkräfteseite: Qualifizierung, die in Beschäftigung endet, erzeugt Beitragszahler statt Transferempfänger. Der Staat muss dafür keine neuen Programme auflegen. Er muss lediglich zulassen, dass Wirtschaft, Sozialwirtschaft und Qualifizierung organisatorisch verbunden werden.
Damit ist das Modell ein Beitrag zur Konsolidierung, nicht eine weitere Forderung an den Bund.
Wir verstehen uns hier als Vorreiter und als Vorbild.
Forderungen
Position des Verbandes
Nicht mehr Geld. Zugänglichere Instrumente und messbare Wirkung.
Bei einem Defizit der Bundesagentur für Arbeit von 4,23 Milliarden Euro im Jahr 2025 ist die Forderung nach mehr Mitteln wohlfeil. Wirksam wären vier Veränderungen, die keine zusätzlichen Haushaltsmittel benötigen.
- Zugangshürden des Qualifizierungsgeldes senken: Betroffenheitsquote und Tarifbindungserfordernis gehören auf den Prüfstand.
- Wirkungsmessung verpflichtend machen: Abbruch-, Abschluss- und Integrationsquoten je Maßnahmengruppe erheben und veröffentlichen.
- Abschlussorientierte Maßnahmen priorisieren: stärkster belegter Beschäftigungseffekt, kleinster Mengenanteil.
- Zugang für Geringqualifizierte gesondert steuern: Eine Weiterbildungsquote von 1,3 Prozent bei Hilfsarbeitskräften ist kein Zufall.
Anschlussstellen
Wo Sie uns begegnen
Gremium
Fachkräfterat
Unabhängiges Gremium aus Fach- und Führungskräften. Veröffentlicht jährlich ein Hauptgutachten zur Fachkräftesituation.
Aufsicht
Kuratorium
Die Mitgliedsorganisationen beaufsichtigen die Mittelverwendung und geben die strategische Richtung vor.
Kommunikation
Aktuelles
Auswertungen amtlicher Veröffentlichungen, Positionen des Verbandes und Ansprechpartner für die Berichterstattung.
Transparenz Der Deutsche Hilfsbund e.V. ist im Lobbyregister des Deutschen Bundestages unter der Registernummer R007531 eingetragen.
Kontakt
Gespräch auf Fachebene
Für Anfragen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft steht die Geschäftsstelle des Verbandes zur Verfügung.
Bundesgeschäftsstelle
Deutscher Hilfsbund e.V.
Barckhausstraße 1
60325 Frankfurt am Main
E-Mail info@dehib.com


