Von den 1.236 bewerteten Berufsgattungen gelten 157 als Engpassberuf, das sind 13 Prozent. Sie verteilen sich auf 84 Berufe auf Fachkraftniveau, 48 auf Spezialisten- und 25 auf Expertenniveau. Weitere 161 Berufsgattungen erreichen Werte zwischen 1,5 und 1,9 und stehen damit unter Beobachtung.
Im Zeitverlauf sank die Zahl von 183 im Jahr 2023 über 163 im Jahr 2024 auf 157. Dieser Rückgang fällt mit einer schwachen Arbeitskräftenachfrage zusammen: Melden Unternehmen weniger Stellen, sinkt der gemessene Engpass, ohne dass sich an der Verfügbarkeit qualifizierter Menschen etwas ändert.
Die höchsten Engpasswerte von 2,7 auf einer Skala bis 3 erreichen Pflegeberufe, zahnmedizinische Fachangestellte und die Bauelektrik. Dort hat sich die Lage nicht entspannt.
