186.100 Menschen wurden 2025 über das Aufstiegs-BAföG gefördert, 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Fördervolumen stieg gleichzeitig um 1,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Aufstiegsfortbildung wird teurer pro Kopf und erreicht weniger Menschen.
186.100
Geförderte im Jahr 2025, ein Rückgang um 3.600 Fälle
1,1Mrd.
Euro Fördervolumen, ein Plus von 1,9 Prozent
5.200Euro
durchschnittlicher Zuschuss, dazu 1.800 Euro durchschnittliches Darlehen
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 224 vom 29. Juni 2026.
Wer gefördert wird
Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, bekannt als Aufstiegs-BAföG, fördert Fortbildungen zu Meisterinnen und Meistern, Fachwirtinnen und Fachwirten, Technikerinnen und Technikern sowie Erzieherinnen und Erziehern. 2025 wurden 186.100 Menschen gefördert, der Frauenanteil lag bei 42 Prozent.
Mit Abstand häufigstes Fortbildungsziel waren staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit 52.000 Geförderten, das sind 28 Prozent aller Fälle. Es folgen Industriemeisterinnen und Industriemeister Metall mit 9.600 sowie Wirtschaftsfachwirtinnen und Wirtschaftsfachwirte mit 9.100.
Auffällig ist der Rückgang bei den Erziehungsberufen um sechs Prozent. Er korrespondiert mit dem Befund sinkender Engpässe in Sozialberufen, den auch die Fachkräftereports ausweisen.
Das Wichtigste in Kürze
- 186.100 Geförderte 2025, ein Rückgang um 1,9 Prozent gegenüber 2024.
- Fördervolumen 1,1 Milliarden Euro, ein Plus von 1,9 Prozent.
- Durchschnittlicher Zuschuss 5.200 Euro, durchschnittliches Darlehen 1.800 Euro.
- Häufigstes Ziel: staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit 52.000 Geförderten.
- Frauenanteil 42 Prozent, Männeranteil 58 Prozent.
Aufstiegsfortbildung in Zahlen
52.000
Erzieherinnen und Erzieher
28 Prozent aller Geförderten, ein Rückgang um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Statistisches Bundesamt, 29. Juni 2026
9.600
Industriemeister Metall
Zweithäufigstes Fortbildungsziel im Jahr 2025.
Statistisches Bundesamt, 29. Juni 2026
42%
Frauenanteil
Bei einem Männeranteil von 58 Prozent.
Statistisches Bundesamt, 29. Juni 2026
68,9%
Erfolgsquote IHK-Fortbildung
Zum Vergleich die Prüfungsseite: 38.323 bestandene von 55.553 Prüfungen im Berichtsjahr 2025.
DIHK, IHK-Fortbildungsstatistik 2025
Wo das Aufstiegs-BAföG an Grenzen stößt
Das Aufstiegs-BAföG ist ein funktionierendes Instrument mit stabilem Mittelabfluss. Seine Grenze liegt in der Zielgruppe: Es setzt einen vorhandenen Berufsabschluss voraus und fördert den Aufstieg darauf. Menschen ohne Erstabschluss erreicht es nicht.
Genau dort liegt aber die größte Reserve: 2,76 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren haben keinen Berufsabschluss. Für sie ist nicht der Aufstieg, sondern der Einstieg die Frage.
Der Deutsche Hilfsbund arbeitet an beiden Enden. Wer bereits einen Abschluss hat, findet über das Aufstiegs-BAföG einen geförderten Weg nach oben. Wer keinen hat, braucht eine abschlussorientierte Qualifizierung und ein Unternehmen, das den Einstieg trägt. Beides vermitteln wir.
Quellen
- Statistisches Bundesamt: Aufstiegs-BAföG 2025, Pressemitteilung Nr. 224, 29. Juni 2026
- DIHK: IHK-Fortbildungsstatistik, Berichtsjahr 2025, Stand 27. Mai 2026
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 224 vom 29. Juni 2026. Redaktionell aufbereitet vom Deutschen Hilfsbund.
Den passenden Förderweg finden
Aufstieg oder Einstieg: Wir ordnen ein, welcher Weg zu Ihrer Ausgangslage passt und welche Förderung dafür in Frage kommt.






