Beirat

Der aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammengesetzte Beirat bildet das strategische Resonanzfeld des Verbandes.

Mitglieder des Beirats

Beirätin

Wiebke Knell

Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag

Als Beirätin im Deutschen Hilfsbund stärkt Wiebke Knell die Verbindung zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie steht für einen pragmatischen, lösungsorientierten Liberalismus, der wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Verantwortung nicht gegeneinander ausspielt, sondern intelligent verbindet. Ihr Blick richtet sich auf die Lebensrealität der Menschen, ihre Arbeit übersetzt politische Handlungsspielräume in konkrete Gestaltungsimpulse, die dem Gemeinwohl dienen und demokratische Teilhabe stärken.

Ihre akademische Grundlage legte Wiebke Knell als Politikwissenschaftlerin, geprägt von analytischer Tiefe, kommunikativem Profil und einem klaren Verständnis für politische Entscheidungsprozesse. Berufliche Stationen als Pressesprecherin, unter anderem für einen Arbeitgeberverband des Handwerks, gaben ihr einen realistischen Einblick in Wertschöpfung, Fachkräftethemen, Mittelstandskultur und die Herausforderungen moderner Wirtschaft. Diese Erfahrungen schärften ihren Blick dafür, dass gute Politik nur funktioniert, wenn sie Wirtschaft, Gesellschaft und staatliche Verantwortung zusammen denkt.

Politisch engagiert sich Wiebke Knell seit vielen Jahren in kommunalen, regionalen und landespolitischen Funktionen. Ihr Weg führte sie vom Engagement bei den Jungen Liberalen über zahlreiche Führungsfunktionen in Partei und Fraktionen bis in den Hessischen Landtag, wo sie seit 2017 Mandatsträgerin ist und heute an zentraler Stelle Verantwortung trägt. Als Co-Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion bringt sie klare Haltung, strategische Steuerung und Standfestigkeit in komplexen Debatten ein. Ihre Schwerpunkte lagen und liegen in Feldern mit hoher gesellschaftlicher Relevanz, darunter Landwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz, ländlicher Raum, Gleichstellung und gesellschaftliche Modernisierung.

Ihr Engagement ist geprägt von Bodenständigkeit und Verantwortung. Verwurzelt in der nordhessischen Schwalm verbindet sie politische Arbeit mit gelebter Nähe zu den Menschen. Genau diese Verbindung macht sie im Deutschen Hilfsbund so wertvoll. Sie begleitet den Verband als konstruktive Sparringspartnerin, schafft Zugänge in politische Räume, ermöglicht Dialoge auf Augenhöhe und bringt die Perspektive eines modernen, verantwortungsvollen Liberalismus in die strategische Weiterentwicklung des Verbandes ein.

Wiebke Knell steht im Deutschen Hilfsbund für Verlässlichkeit, politische Professionalität und eine Haltung, die Brücken baut, Orientierung gibt und gesellschaftlichen Fortschritt verantwortungsvoll gestaltet.

Beirat

Sebastian Bauer

Geschäftsführer des Deutschen Ärzteberaternetzwerks

Als Beirat im Deutschen Hilfsbund bringt Sebastian Bauer die Perspektive eines spezialisierten Unternehmers aus der Finanz- und Versicherungswelt ein – mit klarem Verständnis für die wirtschaftliche Realität freier Berufe und ausgeprägtem Sinn für ethisch fundierte Beratung. Sein Beitrag liegt in der Verbindung zweier Welten, die zu selten miteinander sprechen: der unternehmerisch geprägten Wirtschaft und des freiberuflich organisierten Gesundheitswesens. In dieser Schnittstelle eröffnet er dem Verband Zugänge in die Ärzteschaft, belastbare Netzwerke und einen präzisen Blick auf Strukturen, in denen Vertrauen, Spezialisierung und Verantwortung als tragende Säulen wirtschaftlichen Handelns wirken.

Seine fachliche Grundlage legte Sebastian Bauer mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Versicherung sowie sämtlichen einschlägigen IHK-Qualifikationen als Finanzberater und Versicherungsmakler. Bereits mit sechzehn Jahren begann er, sich beruflich mit Ärztinnen, Ärzten und Zahnmedizinern auseinanderzusetzen – im Rahmen erster Praktika bei MLP. Aus diesem frühen Interesse wurde eine konsequent verfolgte Berufung: ein Lebenslauf ohne Bruch und ohne Umweg, in dem Spezialisierung von Anfang an nicht Etikett, sondern Qualitätsprinzip war – heute getragen von über fünfzehn Jahren Erfahrung im Heilberufesegment.

Bei MLP übernahm Sebastian Bauer früh Führungsverantwortung: Er leitete zwei Standorte – unter anderem München –, rekrutierte und entwickelte junge Beraterinnen und Berater und prägte dort eine Beratungskultur, die seinen eigenen ethischen und moralischen Maßstäben verpflichtet war. Aus dieser Phase erwuchs der Schritt in die Selbstständigkeit. Mit der Münchner ÄrzteBeratung etablierte er gemeinsam mit seinem Partner Nico Kohler eine unabhängige Spezialberatung für Ärztinnen, Ärzte und Zahnmediziner. Mit der Gründung der DAEBN GmbH und der Marke DÄBN – dem Deutschen Ärzteberaternetzwerk – schuf er darüber hinaus eine bundesweite B2B-Plattform, die hochspezialisierte Berater des Heilberufesegments vernetzt und gemeinsame Qualitätsstandards setzt. So prägt er die Beratungslandschaft für Heilberufe aktiv mit – fachlich, qualitativ und kulturell.

Verwurzelt ist Sebastian Bauer in zwei Landschaften. Aufgewachsen im schwäbischen Raum, fand er seit 2019 in München seine Wahlheimat – einen Ort, an dem unternehmerische Dichte, freiberufliche Tradition und gesellschaftliche Vielfalt zusammenfließen. Diese Doppelverortung prägt seinen Blick: bodenständig in der Haltung, klar in der Sache, weltoffen im Anspruch.
Im Deutschen Hilfsbund steht Sebastian Bauer für eine konsequent unternehmerische Perspektive, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Voraussetzung gesellschaftlicher Verantwortung versteht. Er bringt Spezialisierung als Qualitätsprinzip ein, baut Brücken zwischen freien Berufen und Wirtschaft und steht für eine Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensberatungswelt, die ethisch ohne Kompromisse agiert.

Beirätin

Maribel Soto Sobrino-Bahri

Vorständin der BKK WIRTSCHAFT UND FINANZEN

Als Beirätin im Deutschen Hilfsbund stärkt Maribel Soto Sobrino-Bahri die Verbindung zwischen Recht, Gesundheitswesen und gesellschaftlicher Verantwortung. Sie steht für eine sachorientierte, verlässliche und strukturell denkende Perspektive, die soziale Sicherung nicht abstrakt betrachtet, sondern als konkrete Grundlage für Gesundheit, Stabilität, Teilhabe und Vertrauen im Alltag der Menschen versteht. Ihr Blick richtet sich auf die Funktionsfähigkeit institutioneller Strukturen, auf rechtliche Klarheit und auf die Frage, wie Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen wirksam, verantwortungsvoll und bürgernah handeln und eine verlässliche Versorgung sicherstellen.

Ihre fachliche Grundlage legte Maribel Soto Sobrino-Bahri mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Als Rechtsanwältin verfügt sie über ein klares Verständnis für rechtliche Zusammenhänge, Entscheidungsprozesse und die Anforderungen an belastbare Strukturen. Diese juristische Prägung verbindet sie mit langjähriger Erfahrung in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo rechtliche Präzision, organisatorische Verantwortung und der Umgang mit komplexen Interessenlagen täglich mit Fragen der gesundheitlichen Versorgung und sozialen Absicherung verbunden sind.

In ihrer Funktion als Vorständin der BKK WIRTSCHAFT & FINANZEN trägt Maribel Soto Sobrino-Bahri Verantwortung in einem Bereich, der für Millionen Menschen unmittelbar lebensrelevant ist: Gesundheit, Prävention, Versorgungssicherheit und Vertrauen in leistungsfähige Sozialstrukturen. Ihre Arbeit steht damit an einer zentralen Schnittstelle zwischen Verwaltung, medizinischer Versorgung, Recht und gesellschaftlicher Stabilität. Sie bringt die Perspektive einer Entscheiderin ein, die weiß, dass soziale Sicherung und gesundheitliche Versorgung nur dann stark bleibt, wenn sie professionell geführt, rechtlich sauber gestaltet und strategisch weiterentwickelt werden.

Ihr Engagement ist geprägt von Klarheit, Verantwortungsbewusstsein und institutioneller Verlässlichkeit. Verwurzelt in Hessen verbindet sie juristische Kompetenz mit praktischer Führungserfahrung im Gesundheitswesen. Genau diese Verbindung macht sie im Deutschen Hilfsbund besonders wertvoll. Sie begleitet den Verband als fachlich starke Sparringspartnerin, stärkt den Blick auf Sozialversicherung, Gesundheitsversorgung und rechtliche Rahmenbedingungen und bringt eine Perspektive ein, die operative Realität und strategische Weiterentwicklung miteinander verbindet.

Maribel Soto Sobrino-Bahri steht im Deutschen Hilfsbund für rechtliche Präzision, soziale Verantwortung und eine professionelle Haltung, die Vertrauen schafft, Strukturen stärkt und gesellschaftliche Hilfe wirksam organisiert.

Der Beirat:
Strategischer Brückenbauer des Deutschen Hilfsbundes

Der Beirat ist das zentrale Impuls- und Kompetenzgremium des Deutschen Hilfsbundes. Er vereint Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und bildet damit das strategische Resonanzfeld des Verbandes. Seine Aufgabe ist es, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, gesellschaftliche, ökonomische und politische Dynamiken zu bewerten und diese Perspektiven in die strategische Weiterentwicklung des Deutschen Hilfsbundes einzubringen. Der Beirat stärkt die inhaltliche Schärfe und Relevanz der Arbeit des Verbandes und unterstützt dabei, Themen so zu positionieren, dass sie Wirkung entfalten und gesellschaftliche Realität verändern. Durch seine beratende, vernetzende und analytische Rolle sorgt der Beirat dafür, dass strategische Entscheidungen auf einer breiten, faktenbasierten und verantwortungsvollen Grundlage getroffen werden. Er eröffnet Zugänge, schafft Dialogräume, begleitet Positionen und unterstützt die Ausrichtung des Deutschen Hilfsbundes entlang klarer Prinzipien von Integrität, Gemeinwohlorientierung und moderner Ordnungspolitik.

Darüber hinaus trägt der Beirat eine wesentliche Verantwortung für die politische, gesellschaftliche und kommunikative Anschlussfähigkeit des Verbandes. Er verbindet die Arbeit des Deutschen Hilfsbundes mit relevanten Entscheidungszentren, fördert Kooperationen, stärkt Allianzen und begleitet zentrale Initiativen in ihrer öffentlichen Wirksamkeit. Durch die Expertise seiner Mitglieder stellt der Beirat sicher, dass die inhaltlichen Schwerpunkte des Deutschen Hilfsbundes professionell bewertet, kritisch reflektiert und strategisch weiterentwickelt werden. Er kann zur Vertiefung einzelner Themen spezifische Formate, Austauschplattformen und Begleitstrukturen anregen, die Orientierung geben und Umsetzung kraftvoll unterstützen. Als beratende Instanz auf höchstem Niveau sichert der Beirat die strategische Anschlussfähigkeit, die gesellschaftliche Glaubwürdigkeit und die inhaltliche Exzellenz des Deutschen Hilfsbundes.